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07 — Prozesse

Vierzehn Schritte.Sieben reichen nur weiter.

Bei CoderConda beginnt Prozessautomatisierung mit einer Aufnahme von zwei bis drei Tagen für 495 € mit festem Ende; danach bekommt jeder Schritt Deines Ablaufs genau ein Urteil. Wie viele Schritte es sind, weiß vorher niemand. Die Hälfte fällt weg, und zwar ersatzlos.

7/14fallen ersatzlos weg
1Schritt mit einem Menschen
2–3Tage Aufnahme

Die Aufnahme kostet 495 € und hat ein festes Ende.

Ablauf 001 · Auftragsannahme14 Schritte

  • weg7
  • Maschine6
  • Mensch1
  • neu1

Bleiben8

14 · Fällt weg: 7, Macht die Maschine: 6, Bleibt ein Mensch: 1, Kommt dazu: 1 · Bleiben: 8

02 — Die Urteile

01 — Fällt weg7

Die Hälfte ist Weitergabe.Sie wird nicht automatisiert.

Weiterleiten, eintragen, zurückmelden, im Meeting durchgehen: Schritte, die nichts herstellen, sondern nur dafür sorgen, dass jemand anders Bescheid weiß. Sie verschwinden, sobald der Vorgang selbst einen Stand hat. Automatisierte Verschwendung wäre immer noch Verschwendung.

  • 02An die Zuständige weiterleiten
  • 07In die Excel-Liste eintragen
  • 08Zur Prüfung weiterleiten
  • 10Freigabe zurückmelden
  • 12Kopie im Ordner ablegen
  • 13Wiedervorlage im Kalender setzen
  • 14Im Wochenmeeting den Stand durchgehen

Kein Schritt wird gestrichen, ohne dass seine Aufgabe jemand übernimmt.

02 — Macht die Maschine6

Sechs Schritte kann Code.Keiner davon ist eine Entscheidung.

Lesen, suchen, rechnen, schreiben, senden. Das sind die Schritte, bei denen zwei Menschen dasselbe Ergebnis produzieren würden, wenn sie dieselben Daten hätten. Beträge und Fristen rechnet dabei Code und kein Sprachmodell: Ein Modell liest und ordnet zu, es rechnet nicht.

  • 01Mail im Sammelpostfach sichten
  • 03Kunden in der Liste suchen
  • 04Positionen aus dem PDF abtippen
  • 05Preise nachschlagen
  • 06Angebot in der Vorlage schreiben
  • 11Als PDF exportieren und versenden

Gebaut wird gegen Deine Vorgänge aus dem letzten Quartal, nicht gegen Beispieldaten.

03 — Bleibt ein Mensch1

Ein Schritt bleibt.Es ist der einzige, der hinausgeht.

Was Dein Kunde zu sehen bekommt, sieht vorher ein Mensch: das Angebot, die Rechnung, die Zusage. Nicht drei Freigaben und nicht null, sondern eine, und die Person hat dabei alles vor sich, was das System weiß. Diesen Schritt zu streichen wäre die einzige Streichung, die teuer wird.

  • 09Prüfen und freigeben

Wo die Grenze liegt, legst Du fest, nicht das Modell.

04 — Kommt dazu1

Ein Schritt kommt dazu.Den hatte vorher niemand.

Nach dem Umbau ist jeder Vorgang nachlesbar: was hereinkam, was entschieden wurde, von wem und wann. Das gab es vorher nicht, weil es in vierzehn Handgriffen keinen Ort dafür gab. Es ist der einzige Schritt, der mehr Arbeit macht, und der einzige, nach dem eine Prüfung fragt.

  • 15Protokoll: was kam, wer entschied, wann

Ein Ablauf, der heimlich hängt, ist schlimmer als keiner.

Urteil 1 von 4

Ablauf 001 · Auftragsannahme14 Schritte

Bleiben8

14 · Fällt weg: 7, Macht die Maschine: 6, Bleibt ein Mensch: 1, Kommt dazu: 1 · Bleiben: 8

03 — Die Kontrolle

Mancher Umweg ist eine Kontrolle.Und die muss bleiben.

Nach vier Urteilen liegt es nahe, so viel wie möglich zu streichen. Genau daran scheitern Umbauten: Der Schritt, der am überflüssigsten aussieht, ist manchmal die einzige Stelle, an der jemand merkt, dass etwas hängt.

14Im Wochenmeeting den Stand durchgehen

Sieht aus wie
Eine halbe Stunde, in der vorgelesen wird, was ohnehin alle wissen.
Ist in Wahrheit
Die einzige Stelle, an der auffällt, dass ein Vorgang seit neun Tagen liegt.
Übernimmt das
Jeder Vorgang hat eine Frist. Was sie reißt, steht in einer Liste, bevor jemand fragt.

Die Regel

Jeder gestrichene Schritt muss sagen, was seine Aufgabe übernimmt. Die Bewegung fällt weg, die Kontrolle nicht.

Deshalb laufe ich mit, statt zu fragen: Diese Kontrolle steht in keinem Prozessdiagramm, und niemand nennt sie von selbst.

04 — Der Beleg

Tage wurden Minuten.An einem Ablauf, der täglich lief.

Ein Exposé entstand von Hand: Vorlage suchen, Texte zusammentragen, formatieren, prüfen. Derselbe Ablauf, jedes Mal, und jedes Mal ein wenig anders. Nach dem Umbau dauert er rund drei Minuten.

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Was er nicht belegt

Es ist ein Konzernablauf, kein Handwerksbetrieb. Belegt ist der zusammengefallene Durchlauf, nicht die Größe des Hauses.

Die Fallstudie

05 — Der Preis

Zuerst wird gezählt.Dann wird gerechnet.

Was ein Umbau kostet, hängt an der Zahl der Schritte, und die kennt vorher niemand. Deshalb gibt es hier zwei Dinge nacheinander: eine Aufnahme für 495 € mit festem Ende, und danach ein Angebot mit einer Zahl statt einer Spanne. Alle Preise sind Endpreise. Nach § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

2–3Tage Aufnahme
2–8Wochen Umbau
14Schritte, gezählt

Vor der Aufnahme

eine Spanne

Umbau2–8 Wochen

Die Aufnahme

2–3 Tage

Nach der Aufnahme

eine Zahl

Umbauaus der gezählten Liste

Die Aufnahme
Zwei bis drei Tage, 495 €, festes Ende. Sie ist einzeln buchbar und verpflichtet zu nichts danach.
Das Ergebnis
Die gezählte Liste Deiner Schritte mit je einem Urteil. Sie gehört Dir, auch wenn ich nichts baue.
Das Angebot
Kommt nach der Aufnahme und nennt eine Zahl. Vorher wäre jede geraten, und geratene Zahlen gehören nicht hinein.
Der Mensch
Damjan Savić. Ich laufe mit, ich baue, ich übergebe. Kein Team dazwischen.

06 — Die Übergabe

Vier Dinge kommen.Drei gehen aus.

Ein Umbau ist erst fertig, wenn das Alte aus ist. Läuft es weiter, laufen zwei Abläufe nebeneinander, und der zweite gewinnt immer: Er ist der, den die Leute kennen. Deshalb steht auf dieser Liste beides.

  • Der Code, mit Standardwerkzeugen gebautKommt
  • Die Dokumentation, in der Sprache des BetriebsKommt
  • Alle Zugänge, auf Deine KontenKommt
  • Eine Person im Haus, die es bedienen kannKommt
  • Die Excel-Liste mit dem StandGeht aus
  • Der Ordner mit den abgelegten KopienGeht aus
  • Die Weiterleitungsregel im PostfachGeht aus

Es muss nicht der ganze Ablauf sein.

Wer schon weiß, welcher Teil es ist, braucht die Aufnahme nicht über den ganzen Ablauf. Und wer will, dass der Kunde den Stand selbst sieht, braucht etwas anderes als eine Automatisierung.

07 — Die Einwände

Vier Sätze, die kommen.Der erste Teil der Antwort gibt recht.

Jeder dieser Sätze ist mir schon gesagt worden, und jeder hat einen wahren Kern. Der steht hier zuerst, und erst danach kommt, was ich dagegenhalte.

  • „Unser Ablauf ist zu speziell.“

    Das ist er vermutlich.

    Genau deshalb wird er aufgenommen und nicht aus einer Vorlage genommen. Speziell ist ein Argument gegen Standardsoftware, nicht gegen einen gebauten Ablauf.

    • Aufgenommen, nicht angenommen
    • Keine Vorlage
  • „Wir haben keine drei Tage dafür.“

    Du gibst auch keine drei Tage her.

    Ich schaue zu, während gearbeitet wird. Dein Aufwand ist ein Gespräch am Anfang und eines am Ende, dazwischen läuft der Betrieb wie immer.

    • Zwei Gespräche
    • Kein Workshop
    • Betrieb läuft weiter
  • „Dafür gibt es doch fertige Tools.“

    Die gibt es, und manchmal reichen sie.

    Sie kosten pro Platz und dauerhaft, und sie passen auf den Normalfall. Was danach neben ihnen weiterläuft, ist der Sonderfall, und der war der teure Teil.

    • Pro Platz, dauerhaft
    • Passt auf den Normalfall
  • „Am Ende laufen zwei Abläufe parallel.“

    Das passiert oft, und es ist der Normalfall.

    Deshalb ist das Abschalten ein eigener Posten mit einem Datum, kein Satz am Ende. Was ausgeht, steht auf derselben Liste wie das, was kommt.

    • Abschalten mit Datum
    • Auf derselben Liste
Die langen AntwortenVier Sätze, die kommen.
01

Der Satz kommt fast immer, und er stimmt fast immer. Abläufe, die zehn Jahre gewachsen sind, haben Sonderfälle, die niemand mehr begründen kann, und trotzdem hängt Geld daran. Deshalb fängt diese Arbeit mit Zuschauen an und nicht mit einem Workshop: In einem Workshop beschreibt man den Ablauf, den man zu haben glaubt. Beim Mitlaufen sieht man den, den man hat. Der Unterschied zwischen beiden ist genau die Menge, an der Einführungen scheitern.

Aufgenommen, nicht angenommenKeine Vorlage
02

Eine Aufnahme ist kein Termin, den jemand freischaufeln muss. Ich sitze daneben, während die Arbeit ohnehin stattfindet, und zähle mit: Klicks, Wartezeiten, Rückfragen, Sonderfälle. Der Aufwand auf Deiner Seite ist ein Gespräch vorher, damit ich weiß, wo ich hinsehen soll, und eines nachher, in dem die gezählte Liste durchgegangen wird. Wer stattdessen einen Workshop ansetzt, bindet mehrere Leute einen Tag lang und bekommt am Ende die Version des Ablaufs, an die sich alle erinnern.

Zwei GesprächeKein WorkshopBetrieb läuft weiter
03

Der übliche Verlauf ist nicht, dass die Software schlecht wäre. Tag eins sieht die Demo gut aus, weil im Demo-Mandanten keine Sonderfälle vorkommen. In Woche drei stockt die Einführung am ersten davon, und der wird vorerst weiter von Hand gemacht. In Monat vier steht neben dem neuen System wieder eine Excel-Datei. Im zweiten Jahr läuft die Lizenz, der alte Ablauf läuft daneben, und bezahlt wird beides. Ein gebauter Ablauf hat den Nachteil, dass ihn jemand bauen muss, und den Vorteil, dass er auf die Sonderfälle passt, die vorher gezählt wurden.

Pro Platz, dauerhaftPasst auf den Normalfall
04

Ein Ablauf, den die Leute kennen, gewinnt gegen einen, den sie lernen müssen, und zwar jedes Mal. Wenn die alte Excel-Datei erreichbar bleibt, wird sie benutzt, und zwar zuerst von der Person, die gerade in Eile ist. Deshalb gehört das Abschalten in dieselbe Liste wie die Übergabe und bekommt ein Datum: die Weiterleitungsregel im Postfach, den Ordner mit den Kopien, die Statusliste. Bleibt einer dieser drei Posten offen, ist der Umbau nicht fertig, sondern nur gebaut.

Abschalten mit DatumAuf derselben Liste

08 — Termin

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15 Minutenohne Verpflichtungmit dem Gründer
Damjan SavićErstgespräch · 15 Minuten · Video
cal.com/coderconda

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